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Netikette ist ein Kunstwort, das ursprünglich aus den Wörtern Net
und Etikette gebildet wurde.
Die Netikette steht für die Sammlung von Verhaltensmaßgeblichkeiten innerhalb des Internet.
Gemeint sind damit die ungeschriebenen Regeln für ein gutes Auskommen miteinander im Internet, lapidar also der Knigge fürs Internet.
Sie ist, und das wird oftmals missverstanden, kein Gesetzesbuch und nicht immer ein verbindliches Werk, sondern versteht sich eher als Hinweissammlung, wie man im Internet am höflichsten mit seinen Mitmenschen umgeht.
Die Zehn Gebote für Computerethik:
1. Du sollst nicht Deinen Computer benutzen, um anderen Schaden zuzufügen.
2. Du sollst nicht anderer Leute Arbeit am Computer behindern.
3. Du sollst nicht in anderer Leute Files stöbern.
4. Du sollst nicht den Computer zum Stehlen benutzen.
5. Du sollst nicht den Computer benutzen, um falsches Zeugnis abzulegen.
6. Du sollst nicht Software benutzen oder kopieren, für die Du nicht gezahlt hast.
7. Du sollst nicht anderer Leute Ressourcen ohne deren Erlaubnis verwenden.
8. Du sollst nicht anderer Leute geistig Werk als Deines ausgeben.
9. Du sollst über die sozialen Konsequenzen Deiner Programme nachdenken.
10. Du sollst den Computer so benutzen, dass Du Verantwortung und Respekt zeigst

Bitte denken Sie immer daran, die Betreffzeile auszufüllen!
Gern unterschätzt - und doch so wichtig: Der Betreff Ihrer Nachricht ist die
erste Information, die dem Empfänger beim Öffnen seiner Mailbox angezeigt
wird, und liefert damit den ersten Anhaltspunkt über den Inhalt Ihrer Email.
Und: Ein aussagekräftiger Betreff lässt sich in einer Mailbox mit regem
Durchgangsverkehr leichter wieder auffinden als eine Allerwelts-Floskel.
Vermeiden Sie Tipp- und Rechtschreibfehler!
Zwar ist beim Mailen Schnelligkeit wichtig, aber trotzdem sollten Sie sich die
Zeit nehmen, Ihren Text vor dem Abschicken nochmals durch zu lesen (oder
Rechtschreibprüfung einschalten) und eventuelle Fehler zu korrigieren. Ein
fehlerhafter Text ist nämlich nicht etwa besonders cool, sondern einfach nur
schlecht lesbar - und damit unhöflich. Überlegen Sie einmal, was sich der Empfänger
von Ihnen denken wird, wenn der ganze Text mit Rechtschreibfehlern übersäht
ist.
BITTE NICHT SCHREIEN! und bitte nicht alles klein
schreiben.
Denken Sie bitte daran: Im Internet gelten Großbuchstaben als
"Schreien". Konsequente Kleinschreibung hingegen vermindert vielleicht
den Aufwand beim Verfassen des Textes, erschweren aber wiederum die Lesbarkeit.
Zitieren Sie - aber bitte nicht alles!
Beim Beantworten einer Email kann es oft sinnvoll sein, Textpassagen, auf die
sich die Antwort bezieht, zu zitieren. Es ist nicht Sinn der Sache, den gesamten
Text einer Nachricht zu wiederholen und die eigene Antwort darunter zu setzen.
Bitte beschränken Sie Ihre Zitate auf wenige Zeilen und nehmen Sie dann direkt
zu der zitierten Passage Stellung.
Höflichkeit ist keine Hexerei!
Auch wenn es schnell gehen soll: Anrede und Grußformel sind auch beim Mailen
ein absolutes Muss! Greifen Sie ruhig auf die altbewährte Anrede "Sehr
geehrte Damen und Herren" zurück, wenn Sie den Empfänger Ihrer Email
nicht namentlich kennen.
Spielen Sie bitte nicht Schneckenpost!
Wer mailt, hat es meistens eilig. Deshalb gilt als Faustregel:
Eine Email sollte in der Regel innerhalb von zwei bis drei Tagen
beantwortet werden.
Bitte schalten Sie Ihren "Anrufbeantworter" ein,
wenn Sie nicht erreichbar sind!
Wenn Sie urlaubsbedingt oder aus anderen Gründen mehrere Tage nicht an Ihre
Mails denken möchten: Schalten Sie doch einfach Ihren
"Anrufbeantworter" für Emails, die Abwesenheitsschaltung, ein. Wer
Ihnen dann eine Email schickt, erfährt postwendend, dass und wie lange er auf
eine Antwort warten muss.
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